Fire and Rain!

Ulis Weblog

Blutige Jahre für Christen

Es muß schon viel passiern, daß in unseren Medien mal über Christenverfolgungen berichtet wird. Bei Buddhisten oder Hindus scheint da die Hemmschwelle niedriger zu sein, und das ist nicht nur von Joachim so gefühlt. Endlich, nach wochenlanger Verfolgung berichtet die ARD auch mal darüber (Video).

Was ich an dem Bericht geil finde ist das Zeugnis Jesu von Vergung. Da murksen offenbar Hindus den Vater zweiter (erwachsenen) Kinder ab, sein Sohn sagt dazu nur “möge Jesus ihnen vergeben”, von Haß war nichts zu sehen.

Anders bei den Hindus, die, zugegeben durch ihr unglückliches Kastesnsystem, Anhänger ihres Glaubens an Jesus verlieren. Es wird davon gesprochen, daß sie durch Jesus frei wurden. Die Hindus sagen schon fast verzweifelt, daß das garnicht funktioniert, daß sie Hindus bleiben, selbst wenn sie zu Jesus beten.

Das errinnert mich an diese fiese Stimme, die zu mir sagt, daß ich nix tauge, auch wenn ich noch so oft zu Jesus bete. Daß sich im Grunde garnichts verändert hat - doch es ist eine Lüge. Ich bete nicht nur zu Jesus, ich gehöre zu ihm, dasselbe gilt für die Christen in Indien auch. Jesus hat uns freigekauft.

Was aber in Indien noch passiert ist kein, ich nenne es mal “Volkszorn”, es ist organisierte Vertreibung und Verfolgung. Kirchen werden mit System zerstört, Christen vertrieben, nebendran leben Hindus, die eiskalt Lügen über Christen verbreiten. “Sie sind doch selbst Schuld daran”, sagen sie, was freilich eine Lüge ist.

Aber abgesehen von Indien werden Christen weltweit verfolgt. In China existieren regelrechte KZ’s, im Sudan werden Christen vertrieben, ganz zu schweigen von Nordkorea, dem Iran oder sogar in der Türkei (Liebe Türken, wenn ihr in die EU wollt,…. ) !

Das 20. Jahrhundert ist mit Abstand das blutigste für Christen gewesen - das 21. Jahrhundert wird, wie es aussieht, das 20. noch überholen.

Leider wird in den Medien herzlich wenig davon berichtet. Es wäre ja auch blöd, wenn die Christen ihr Kreuzzug-Image verlieren würden, und plötzlich die Opferrolle inne hätten, gell?

Links: http://www.verfolgte-christen.de/, http://www.avc-missionswerk.org/, http://christenverfolgung.blogspot.com/

“Da gibts nix zu reden - tun!!!!” - Mobilmachung :)

Ich muß das Zitat einer geschätzten Freundin an der Stelle einfach mal anführen. Es geht um Gebet, oder, bessergesagt, darum, daß man es tut und nicht (ständig) davon redet (wofür man denn beten könnte). Zugegeben war das Zitat auf etwas anderes gemünzt, aber da paßt es auch sehr gut hin.

Es ist Herbstzeit, eine Zeit, in der üblicherweise die Selbstmordsrate in die Höhe geht. Mein Schwiegervater, der Arzt ist, meinte erst letztes Wochenende gemeint, daß in den letzten Jahren die Selbstmordrate angestiegen ist. Ist das der Zeitgeist? Ich glaube tatsächlich, daß Menschen, die sich umbringen, meistens entsprechend inspiriert, um nicht zu sagen getrieben wurden.

Traditionell wird gerade auf Halloween viel Party gemacht, auch wenn man angesichts der paar Jahre nicht wirklich von “Tradition” reden kann. Ich glaube auch, daß in jenen Tagen einiges an Riten vollzogen wird, und damit Dinge in die hiesige Welt gerufen werden, die nichts weiter als nur Schaden anrichten.

Wir Christen können Dinge in diese Welt rufen, die dies verhindern und obendrein noch Gutes tun. Es wäre geil, wenn sich in jenen Tagen einige auf die Anhöhen (sofern vorhanden) ihrer Orte gehen würden und für eben diese Orte, für diese Menschen zu beten. Warum nicht eine Tradition daraus machen?

Eigentlich gibts da echt nix zu reden - man muß es nur tun!

Und wir brauchen keine Angst zu haben, daß uns da etwas passiert. Wir sind Kinder Gottes, wir sind heil und gerecht durch Jesus Christus, aber das steht ja schon in Epheser 6 :).

In diesem Sinne: SofX!

“Wie gehts dir?”

Eine Frage, die ist meistens erstmal mit “gut” beantworte. Und in der Tat geht es mir auch nicht schlecht. Es sind derzeit so Tage, in denen ich etwas resumiere, welche Wege ich ein- und wieder ausgeschlagen habe, was gut war und ist, und was nicht.

Ich schaue zurück, was ich die letzten Jahre gemacht habe. Gerade im MFC, wo ich hoffte, vielleicht einige Katastrophen verhindern zu können. Vielleicht konnte ich hie und da etwas verhindern und ich sehe es nur nicht. Wahrscheinlich habe ich gerade eine Klobrille auf, durch die ich das betrachte. Wahrscheinlich macht mich das viele Leid auch einfach selbst in gewisser Weise “kaputt”. Ein Grund, weshalb man mich heute viel seltener dort antrifft.

Glaubenstechnisch geht es mir ähnlich. Wo ich über Jahre viel mit Nicht-Christen, oder, noch “schlimmer”, Zweiflern vorm Herrn zu tun hatte, suche ich heuet gezielt die Nähe von entschiedenen Christen, höre mir gerne Predigten an, oder bin immer häufiger auf dem Rhön-Chapter anzutreffen. Über die letzten Jahre schliff sich auch viel ein, und in den nächsten Monaten ändert sich viel, wahrscheinlich ist das auch ziemlich gut, nur eben anfangs, wie so oft, unbequem.

Wir werden bald unseren Hauskreis - nach knapp 5 Jahren - verlassen, weil wir erstmal zum “Hechelkurs” gehen und anschließend mit Kind die 42km (oder 30 min Flugzeit einfach) einfach nicht mehr bewältigen wollen. Es ist so schon stressig genug :). Ich hoffe, wir können uns mit unseren Nachbarn zusammentun, daß das dann auch mit Baby klappt. Wir sind zusammen in der Petrusgemeinde. Allerdings sind wir dort nur ca. jeden 2. Sonntag, weil wir oft in Bad Brückenau sind.

Was noch an mir nagt ist, daß es meiner Mutter nicht so gut geht. Kurzum: Glaubens- und Lebenstechnisch geht mir allmählich die Luft aus und ich brauche, nein, ich hole gerade in vielen, vielleicht allen Punkten frische Luft. Ein wenig komme ich mir so vor, als hätte ich den rechten Weg verlassen und versuche, auf dem Bankett vorwärtszukommen, was mehr Kraft kostet. Man sollte allerdings nicht zu heftig gegenlenken, sonst fährt man auf der anderen Seite der Straße in den Graben.

Für Gebet bin ich dankbar!

SofX

Geld, Zaster, Kohle, Zinsen, Krise

Die Tage verfolge ich ja, wie viele, die Finanzkrise, mein Nachbar, der Bänker ist, hat mir das Problem erklärt. Im Prinzip spiel(t)en Bänker mit dem Geld anderer in einem Casino und kassieren dafür noch ne Menge Geld ein, vorallem die Zocker-Bosse (Bankchefs). Und die Verluste zahlen wir, im Grunde.

Das bringt gerade jetzt, wo viele ihr Geld verloren haben, Frust bei den Anlegern. Logisch.

Wenn ich das recht überreiße, dann sind die Sparkassen die Banken, die regionalen Betrieben Kredite gewährleisten und so ihr Geld anlegen. Zum einen Bleibt das Geld in der Region, zum anderen fördert das Arbeitsplätze, so in groben Zügen die Idee. Der Haken ist, daß eben nicht so viel Zinsen dabei rüberkommen. Aber immerhin verliert man damit sein Geld nicht.

Es gibt viele Ideen, vom Elektroauto bis hin zu Kraft-Wärme-Kopplungs-Geschichten, die auf Dauer Geld “bringen”, aber erstmal einen gewissen Kapitalaufwand fordern.

Mal ehrlich - wäre es nicht besser, sein Geld dort anzulegen, wo etwas sinnvolles damit angestellt wird? Auch wenn man weniger Zinsen bekommt? Oder ist die Habgier (der Masse!!!) stärker als Vernunft?

Nein, das soll keine Werbung für die Sparkasse sein, die haben zum Teil ja auch mitgezockt. Ich denke einfach, daß man sich informieren muß, was mit eigenen Geld genau angestellt wird. Ich frage mich, ob die Gehirne mancher durch ein paar dicke Prozent-Zeichen schlichtweg ausgeknipst werden…?

Das Gejammer ist hinterher natürlich immer groß. Ich kann absolut nicht nachvollziehen, warum. Es war doch jedem, der halbwegs sich damit befaßt hat, klar, daß es mal soweit kommt.

Politisch finde ich die “der Markt regelt sich selbst”-FDP am scheinheiligsten. Erst waren sie dagegen, daß der Staat eingreift und hinterher fragen sie, wo denn der Staat zum eingreifen war.

So, lieber Staat, jetzt müssen Regeln für den Kladeradatsch her, besser (zu?) spät als nie. Das Krisenmanagement scheint für meine Augen ganz gutzu funktionieren - ein Indiz dafür, wie tiefgreifend und alarmierend die Lage ist.

Mitm Touran mal eben wegfahren…

…das ist etwas, was man mit dem VW-Bus eindeutig besser machen konnte. Gut. Hier die ganze Story:

Sonntag, 5. Oktober: Wir fahren, also, Pölen einen ganzen Tank leer und kommen in Ljubljana an. Alles gut, alles perfekt. Schlafen.

Montag, 6. Oktober: Es gehtin die Stadt, mit dem Auto. Und wir stellten fest, daß das Parken da sauteuer (12€) ist. Aber der Tag war wunderschön.

Dienstag, 7. Oktober: Schlauer geworden fuhren wir diesmal Bus (4€ hin und zurück). Und wir nahmen die Digicam mit.

Gegessen haben wir hie und da in diversen, lustigen Restaurants. Aber leider nie beim Horseburger.

Es war total schön, da durch die Straßen zu spazieren. Ljubljana ist recht klein, vorallem für ne Hauptstadt :). Aber dafür hats da viele Studenten und -Kneipen undso.

Mittwoch, 8. Oktober: Wir fahren ca. 50km südlich von Ljubljana, in ein Karstgebiet, begucken da einen See, der sich stark abhängig von Jahreszeit bzw. Regenfällen.

Danach waren wir in einer Höhle, mit -Führung und einer Mini-Bootsfahrt. War schön, bis hierher lief alles glatt. :)

Danach fuhren wir wieder heim. Gingen Noch schön essen. Alles gut bis hierher.

Donnerstag, 9.10.: Ich will grad losfahren, stehe an der Straße und will den 1. Gang einlegen. Ging nicht. Ich versuche alle Gänge. Nix. Versuche mit mehr Gewalt brachten ein häßliches Geräusch ausm Getriebe, also ließ ich weitere Versuche, ich ahne, daß etwas mit der (3000km alten!) Kupplung nich ok ist.

Zurück ins Hotel. Den ADAC angerufen. Es kam einer. Dann gingen die Gänge wieder. Der Typ schaute genauer nach und sagte, daß Brems- bzw. Kupplungszylinderflüssigkeit fehlt. Ok, wir  fuhren zur VW-Werkstatt. Die stellten fest: Kupplungszylinder am Pedal defekt: Braucht einen Tag, bis es kommt. Ich wurde auf nächsten Tag, 11Uhr vertröstet. Vom ADAC bekommen wir (imselben Hotel) ein Zimmer gesponsort, Taxi kriegten wir auch bezahlt. Der Abend war in der Stadt schöön :)

Freitag, 10.10.: Ich erscheine um 11:10Uhr in dem VW-Laden. Der Knilch vertröstete mich um weitere 2Stunden. Nach diesen 2Stunden sagte er, daß auch noch der Zylinder am Motor defekt ist. Das Teil mußte aus Salzburg (Zentrallager) geschickt werden. Dauerte einen weiteren Tag. Nach einem Spaziergang an der Save gingen wir chinesisch essen. Wieder eine Nacht im Hotel, sponsored by ADAC.

Samstag, 11.10.: Der Touran ging wieder. Juhu! Schon in der Stadt bemerkte ich, daß der Turbo seltsam anspringt, aber ich schobs erstmal auf das ständige An-Aus-An in der Werkstatt. Und tatsächlich ging er auch nach 5km normal. Erstmal. Nach 30km ging er jedoch GARNICHT mehr. 70km/h maximal waren drin. Also zur nächsten Tanke, den ADAC angerufen, Touran wurde auf nen LKW verladen, wir im LKW, zur nächsten VW-Werkstatt in Kranj. Die machten den nach anfänglichen schlimmen Befürchtungen, daß der Turboregler kaputt wäre, wieder fit.

Und so kamen wir mit 2 Tagen verspätung in Deutschland an.

Wir waren von 2001-2008 (8x!) vom Atlantik bis zum Schwarzen Meer mit unsrem uralten VW-Bus unterwegs. Den ADAC brauchten wir nie. Ein mal mit dem Touran ins Ex-Sozialistische Ausland, und die Beiträge von Jahren sind wieder drin.

Und die Moral von der Geschicht: Neue Technik taugt für Ulis Urlaub nicht?

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